Erde Muster

Weintyp
weiss
Region
Südsteiermark
Jahrgang
2015
Traubensorte
Morillon, Sauvignon Blanc
Warencode
324815
Preis
54.00
Kaufen Die Erde schuf Sepp Muster ein erstes Mal im Jahr 2005 aus Trauben seiner kargsten Lagen. Für die Lebendigkeit sind die kleinbeerigen Sauvignontrauben zuständig und für Struktur sorgt der 20%-Anteil Chardonnay. In einem alten 600-Liter Fass beliess Sepp die Maische anfänglich für 6 Monate im werdenden Wein. Heute dauert die Maischegärung fast ein ganzes Jahr, und die Erde wird abgepresst kurz bevor die ersten Trauben des folgenden Jahrgangs in den Keller kommen. Die Tannine nehmen mit zunehmender Maischestandzeit nicht nur zu, sondern werden gleichzeitig in den Wein eingebunden. So hält sich der Wein in der Balance. Für die Jahrgänge 2007 bis 2010 verwendete Sepp zum Ausbau der Erde Georgische Amphoren. Heute ist er wieder auf die alten Holzfässer zurückgekommen, wo sich die Erde selbstverständlicher entwickelt.Die junge Erde 2005 überforderte die meisten Kunden und das Interesse hielt sich entsprechend in Grenzen. Nach zwei Jahren Flaschenlagerung entwickelte sich die Erde jedoch zu einem überaus betörenden Wein, der in der Folge so manchen Weinliebhaber in seinen Bann gezogen hat. Unter den beiden Sommeliers Pontus und Mads fand die Erde immer wieder einen Platz in der Weinbegleitung des Noma und heute geniesst sie unter den maischevergorenen Weinen Kultstatus.

Produzent

Weingut Muster, Leutschach
Die handwerklich hergestellten Weine von Sepp und Maria Muster sind individuell und charaktervoll. Die Weingärten, in der Südsteiermark nahe der slowenischen Grenze gelegen, befinden sich in steil abfallenden Lagen auf gepresstem Kalkmergelgestein. Opok nennt man hier die blaubraune Erde, die die Weine von Musters so unverwechselbar macht. Die Reben selber lässt Sepp Muster möglichst ungestört wachsen: Bei dieser sogenannten Umkehrerziehung wachsen die Blätter der Reben in luftiger Höhe über dem Boden und die infolge ihres Eigengewichts herunter hängenden Triebe verleihen aufgrund des Saftstaus den sehr reifen Trauben eine anders geartete Fruchtigkeit und prägnantere Säurestruktur als üblich. Die Vergärung mit wilder Hefe und der Ausbau im Eichenfass über mindestens zwei Jahre führen zu präzisen, vitalen Weinen mit beeindruckender Komplexität.